Zwei Touren zum Kennenlernen der Geschichte Isabellas der Katholischen



Als erste Königin von Spanien und Impulsgeberin der Entdeckung Amerikas ist Isabella die Katholische eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Wir schlagen Ihnen zwei Routen vor – eine durch Kastilien-León, die andere durch Extremadura – um einige der wichtigsten Momente ihres Lebens nachzuempfinden. Möchten Sie ins 15. Jahrhundert reisen und sich von dieser Persönlichkeit fasziniert lassen?



Wenn Sie Kastilien-León wählen...

Erste Station: keine andere als Madrigal de las Altas Torres (in Ávila), wo Isabella I. von Kastilien zur Welt kam. Im Inneren des heutigen Königlichen Klosters Nuestra Señora de Gracia sehen Sie den Parlamentssaal und das Gemach, in dem Isabella die Katholische geboren wurde. Eine weitere Kuriosität: in der Kirche San Nicolás de Bari befindet sich der Taufstein der Königin. Ihre Jugend verbrachte sie in Arévalo. Zweite Station: die Stadt Valladolid und der dortige Palast der Familie Vivero. Hier vermählte sich Isabella mit Ferdinand dem Katholischen, obwohl ihnen die päpstliche Genehmigung fehlte, die sie benötigt hätten, weil sie Vetter und Kusine waren. Über sie gibt es folgenden Spruch: „Tanto monta, monta tanto Isabel como Fernando“, der in etwa aussagt, dass beide gleich viel zu sagen hatten. Dritte Station: Besuchen Sie die schöne Stadt Segovia, um nachzuempfinden, wie Isabella sich 1474 selbst zur Königin proklamierte. Vom eindrucksvollen Alkazar bis zur Kirche San Miguel trug sie selbst das Banner von Kastilien. Vierte Station: Jetzt geht es um die letzte Phase des Lebens der Königin nach unzähligen Triumphen. Nachdem sie den Titel „Katholische Könige“ erhalten, die Rückeroberung Granadas und die Entdeckung Amerikas gefördert hatten, ließ sich Isabella in Medina del Campo (Valladolid) in ihrem Palast am Plaza Mayor nieder, wo sie 1504 verstarb. www.turismocastillayleon.com  

Wenn Sie sich für Extremadura und die Provinz Cáceres entscheiden…

Erste Station: Alcántara ist der Ort, wo Alfons V. (König von Portugal) zugunsten der Katholischen Könige auf die Krone von Kastilien verzichtete und wo Isabella der Sage nach vom Tod ihres einzigen Sohns, dem Infanten Juan, erfuhr. Noch ein Geheimtipp: finden Sie heraus, was die steinernen Ritter am Portal der Kirche Santa María de Almocóvar bedeuten. Zweite Station: Fahren Sie nach Plasencia. Dort wurde die Hochzeit von Johanna „La Beltraneja“ und Alfons V. (König von Portugal) gefeiert. Das Paar hatte seinen Hof im Palast Las Argollas. Der Besuch des Palasts führt Sie an einen Ort, wo deutlicher Widerstand gegen die Krönung Isabellas herrschte. Der Streit um die Thronfolge konnte beginnen. Dritte Station: Trujillo erlebte das Ringen zwischen Isabella und Johanna „La Beltraneja“ in besonderer Weise. Der 1479 unterzeichnete Friede brachte Trujillo den besonderen Schutz der Königin und damit eine Glanzzeit ein. Informieren Sie sich über alle Einzelheiten im Interpretationszentrum der Drei Kulturen. Vierte Station: Jetzt ist Cáceres an der Reihe, das Isabella insgesamt zweimal aufsuchte. Einmal, um dort die Türme der Edelleute zu schleifen, die sie nicht unterstützt hatten, das zweite Mal, um ihren Gemahl Ferdinand beim Schwur der Stadtgesetzte zu begleiten. Wissen Sie, wo sie dort abstiegen? Im Palast Golfines de Abajo. Schauen Sie sich auch den Cigüeñas-Turm an, der als einziger nichts von seiner Höhe eingebüßt hat. Fünfte Station: Haben Sie schon von der „Königshochzeit“ gehört, die jedes Jahr in Valencia de Alcántara gefeiert wird? Dieses Fest erinnert an die Eheschließung Isabellas, der ältesten Tochter der Katholischen Könige, mit dem portugiesischen König Manuel I., dem Glücklichen, im Jahr 1497. Sechste Station: Ein Ort mit besonderem Reiz, Guadalupe. Die Königsfamilie hatte eine ausgesprochene Vorliebe für diesen Ort und sein großes Kloster. Dort wurden auch Isabellas Vater und Bruder sowie Ferdinands Vater beigesetzt. Am besten nehmen Sie an einer der Führungen durch das Kloster teil. www.turismoextremadura.com Die zwei vorgeschlagenen Routen sind keineswegs erschöpfend, denn viele andere Städte Spaniens besitzen ebenfalls Bezüge zu dieser Königin: in Alcalá de Henares fand das erste Zusammentreffen mit Christoph Kolumbus statt und in der Königskapelle von Granada befindet sich das Grabmal von Isabella und Ferdinand. Wandeln Sie auf den Spuren einer faszinierenden Geschichte.  




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BITTE BEACHTEN!

Damit Sie voll und ganz auf Ihre Kosten kommen: In Kastilien-León: Probieren Sie die sogenannte „Isabelinische Küche“; amüsieren Sie sich bei dem Fest, das an die Unterzeichnung des Abkommens von Tordesillas erinnert, beim Mittelalterlichen Markt von Arévalo oder bei der Renaissancewoche in Medina del Campo; nehmen Sie teil an den Führungen durch das Isabelinische Ávila oder an den Historischen Feiern anlässlich der Route der Isabella. In Extremadura: Wenn Sie das Kloster von Guadalupe kennenlernen möchten, können Sie es über den sogenannten „Weg der Königin“ durch den Geopark Villuercas Ibores Jara erreichen. Wenn Si gern wandern, führt ein weiterer wichtiger Wanderweg durch Extremadura: der Weg Karls V., einem Enkel von Isabella der Katholischen, der im Kloster Yuste verstarb. Als kleine Gaumenfreude sollten Sie unbedingt nach den köstlichen Röstbroten „Tosta de Fernando“ und „Tosta de Isabel“ fragen.

Mehr Information über Erlebnisse, Unterkünfte und Restaurants

http://www.isabellacatolica.es/

http://www.rutadeisabellacatolica.es/




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