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Lage

Autonome Region:
Madrid

Provinz / Insel:
Madrid

Madrid


Ein Tag gibt in Madrid viel her. Von einer Besichtigung einer der größten Pinakotheken Spaniens über einen Bummel durch Grünanlagen bis hin zu einem Besuch des Königspalasts und einem guten Essen. All diese Möglichkeiten stehen Ihnen offen, wenn Sie sich zu einer Kurzreise entschließen, die Ihnen das Zentrum von Madrid anhand einer gut geplanten Tour erschließt.

Ohne Eile, denn man ist ja im Urlaub, doch mit einem gut geplanten Ablauf, um den Kulturtag gut zu nutzen. Es geht los



VORMITTAG

PRADO-NATIONALMUSEUM: EIN MUSS. (Etwa zweieinhalb Stunden. Empfohlene Uhrzeit: 9.30-12.00 Uhr) Eine gut Zeit, um mit der Besichtigung zu beginnen, ist 9.30 Uhr. So vermeidet man Menschenansammlungen und nutzt die Zeit optimal. Unser Ziel ist es, die wichtigsten Werke an nur einem Vormittag zu sehen. Wenn Sie den Tag in Madrid verbringen, belassen wir es bei einem zweistündigen Besuch und lassen etwas Zeit für die Säle übrig, die uns am meisten interessieren, oder aber für die temporären Ausstellungen. Unser Gang durch das Museum führt uns zu Meisterwerken der europäischen Kunst von Malern wie Bosch, Goya, Rogier van der Weyden, Fra Angélico, Velázquez, Tintoretto oder Rubens. Bitte beachten! Ein Audioführer ist sehr zu empfehlen, da nur wenige Bilder mit englischen Beschreibungen versehen sind. Sie können sich auf dem Rundgang auch von einem privaten Führer führen lassen. Sie warten im Bereich der Eingänge und tragen einen Ausweis der Autonomen Region Madrid. Der Eingang für Gruppen ist die Murillo-Tür. Nehmen Sie an der Information einen Lageplan mit. Freier Eintritt täglich in den letzten beiden Stunden der Öffnungszeit, sonntags in den letzen drei Stunden. Das Museum ist montags geschlossen. KRÄFTE AUFTANKEN ,,A LA ESPAÑOLA“: ZEIT FÜR EINE TAPA Den Besuch beenden wir gegen 12.00 Uhr, ein guter Zeitpunkt für einen Snack oder einen so genannten „pincho“ (eine Tapa). Im Prado selbst gibt es ein entsprechendes Café, aber die Gegend bietet auch andere Möglichkeiten. Am Plaza Cánovas del Castillo beispielsweise gibt es Lokale mit Tischen im Freien und Blick auf den Neptunbrunnen. Ein Stück weiter die Straße hinunter befindet sich auf der anderen Straßenseite das Museum Thyssen – Bornemisza, dessen bekanntes Restaurant eine Terrasse besitzt, die an sonnigen Tagen einfach perfekt ist. Zum Auftakt eigenen sich besonders das spanische Omelette („tortilla española“), Pommes frites mit scharfer Sauce oder Alioli („patatas bravas“), Ibérico-Schinken, Kroketten, Tintenfischchen oder Sardellen in Essig. In Madrid ist dazu als Getränk eine „caña de cerveza“ (kleines Bier vom Fass) oder ein „chato de vino“ (kleines Glas offener Wein) üblich.

MITTAGS

BUMMEL BIS ZUM PLATZ PUERTA DEL SOL Städte lernt man am besten kennen, wenn man durch ihre Straßen bummelt. Deshalb sollte man die Nähe der Puerta del Sol nutzen, um einen Spaziergang durch einen Teil des Madrid der Bourbonen zu machen. Am Neptunsbrunnen befindet sich ein Fremdenverkehrsbüro. Dort können Sie einen Stadtplan der Madrider Altstadt erbitten. Wir gehen den Paseo del Prado auf der Seite des Prado-Museums entlang, lassen dieses jedoch hinter uns. An unserem Weg liegen einige singuläre Gebäude. Zuerst kommen wir zur Börse von Madrid. Danach zum Plaza de la Lealtad und zum Schifffahrtsmuseum neben dem Marinehauptquartier. Wir erreichen den Cibeles-Brunnen, wo wir endgültig die Kamera aus der Tasche ziehen sollten. Beliebte Motive sind der Brunnen mit dem Cibeles-Palast im Hintergrund, der Palacio de Linares und die Bank von Spanien. Etwas weiter eröffnet sich weitere schöne Fotoperspektiven: rechts die Puerta de Alcalá, links die bekannte Straße Gran Vía. Wir gehen nun die Calle Alcalá auf der Straßenseite der Bank von Spanien entlang und sehen gegenüber das Gebäude des Cervantes-Instituts. Weiter bis zum Abzweig in die Calle Marqués de Cubas, die am Plaza de las Cortes gegenüber dem Kongressgebäude endet. Die Carrera de San Jerónimo führt uns in wenigen Minuten auf den Platz Puerta del Sol, einfach ein Muss. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn dort ganze Gruppen Menschen unter der Uhr der Puerta del Sol wie gebannt auf den Boden blicken. Sie suchen den Nullkilometer. TYPISCH ESSEN IN MADRID Es ist ungefähr 13.30 Uhr, genau die richtige Zeit für das Mittagessen. Die Gegend, in der wir uns befinden, ist dafür geradezu ideal. Um die Puerta del Sol herum gibt es besonders viele Lokale, die typische Regionalgerichte anbieten. In Straßen wie Tetuán, Carmen, Carretas, Victoria, de la Cruz oder Mayor gibt es zahlreiche Tavernen. Um die lokale Gastronomie richtig würdigen zu können, sollten Sie einen Aperitif nehmen und dazu einen „gezapften Wermut“ trinken. Zum Essen empfehlen sich Gerichte wie Madrilenischer Eintopf, Kaldaunen oder Karpfen im Ofen. Zum Trinken Sangría, eine „caña“ oder einen guten Wein. Das Dessert sollte man sich für später zu einer Tasse Kaffee aufsparen, in einem Lokal am Plaza Mayor, den man über die Calle Mayor erreicht. Wenn die Sonne lacht, ist die Gelegenheit ideal, den Platz in aller Ruhe kennen zu lernen.

NACHMITTAG

KÖNIGLICHE ABENDSTIMMUNG  Nach dem Essen geht es in den Madrider Königspalast und in seine eindrucksvolle Nachbarschaft. Gegen 16.00 Uhr erreichen wir unsere erste Station nach einem knapp zehnminütigen Gang durch die Calle Mayor, der am Plaza de la Villa entlang führt. Hinweise für den Königspalast Sie sollten mindestens 45 Minuten vor der Schließung hineingehen. Nach der angegebenen Uhrzeit haben Sie weitere 45 Minuten Zeit, um den Rundgang zu beenden. Die Besichtigung dauert ca. eineinhalb Stunden. Die Führungen umfassen nur die königlichen Räumlichkeiten und sind nur für Gruppen (bis 30 Personen) Die feierliche Wachablösung der Königlichen Garde findet am ersten Mittwoch im Monat um 12.00 Uhr im Innern des Palasts statt. Die restlichen Mittwoche findet die Wachablösung der Königlichen Garde zwischen 11.00 und 14.00 Uhr an der Puerta del Príncipe statt. Die Audioführer bieten Erklärungen zu den königlichen Gemächern, der königlichen Waffensammlung und der Apotheke. Die Beschilderung der Exponate ist auf Englisch und Spanisch. PLAZA DE ORIENTE UND GÄRTEN DES KÖNIGSPALASTS Den Besuch des Königspalasts beenden wir gegen 18.00 Uhr. Genau rechtzeitig, um etwas spazieren zu gehen und uns in der schönen Umgebung zu entspannen, unter anderem in den Grünanlagen Jardines de Sabatini und Campo del Moro sowie dem Plaza de Oriente mit dem Opernhaus Teatro Real und der Kathedrale La Almudena. Zum Kräftetanken eignet sich jede der Bars am Plaza de Oriente, die einen schönen Blick auf den Königspalast gewähren. Bitte beachten! Der Sonnenuntergang ist der beste Zeitpunkt für einen Bummel durch die Calle Bailén und über den Plaza de Oriente. Die schönsten Ansichten vom Königspalast erhalten Sie vom Campo del Moro und den Sabatini-Gärten. Die Kathedrale La Almudena sieht man am besten vom Garten Las Vistillas aus (von der Kathedrale aus ein kleines Stück die Calle Bailén in der dem Königspalast entgegengesetzten Richtung hinunter) oder von der Calle Rebeque oder der Calle Factor aus.

ABEND

Jetzt ist eine entspannendere Aktivität an der Reihe, denn vielleicht möchten Sie ein paar Andenken an Madrid einkaufen. Danach ein ruhiges Abendessen in der Stadtmitte. Eine gute Einkaufsgegend ist die Calle Arenal mit ihren Seitenstraßen einschließlich dem Plaza Mayor und der Puerta del Sol. De Calle Arenal ist Fußgängerzone und bietet um diese Tageszeit (ca. 20.00 Uhr) sicher ein lebhaftes Ambiente. ABENDESSEN MIT TAPAS UND SHOW Wir befinden uns ganz in der Nähe einer der beliebtesten Madrider Tapas-Gegenden. Wir überqueren den Plaza Mayor und nehmen den Ausgang zur Calle Cuchilleros. Die daran anschließenden Straßen wie Nuncio, Segovia und vor allem Cava Baja und Cava Alta sind voller Restaurants für jeden Geschmack und es gibt zahlreiche Tapas-Bars. Sie zeichnen sich durch die handwerkliche Zubereitung ihrer Speisen aus, weshalb sie sich schon seit Generationen unverändert gehalten haben. Zum Abschluss unseres Kulturtags in Madrid empfiehlt es sich, ein paar Drinks zu nehmen und dabei einer Liveshow beizuwohnen. In Madrid ist das Angebot groß. So sind beispielsweise das Café de Chinitas oder der Corral de la Morería für ihre Flamenco-Shows bekannt, doch gibt es auch zahlreiche Livemusikangebote. Über die Uhrzeit Ihrer Rückkehr ins Hotel geben wir keine Empfehlung, denn Madrid hat so viel zu bieten, dass jeder selbst entscheiden sollte, wann die Nacht für ihn zu Ende ist.




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