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Burgen in Katalonien: Bauwerke voller Leben




Lage

Autonome Region:
Katalonien

Cataluña


Es gibt viele Möglichkeiten, Katalonien zu bereisen und kennen zu lernen. Wir schlagen Ihnen eine Route auf den Spuren seiner mittelalterlichen Burgen vor, die sich auf die gesamte nordspanische Region verteilen, die sich von den Pyrenäen bis ans Mittelmeer erstreckt. Es gibt zahlreiche Routen, einige von ihnen geführt. Hier geben wir Ihnen zwei Beispiele dafür: Die Route der Burgen von Lleida und die Templerroute in Tarragona. Kommen Sie doch einfach!

Feudalherren, schöne Fräulein und mutige Soldaten bewohnten im Mittelalter Burgen, deren Tore und Gitter Jahrhunderte später für Sie geöffnet sind. In Katalonien gibt es etwa 600 Festungen aus dieser Epoche. Viele von ihnen sind das ganze Jahr über zu besichtigen.

Die Route der Burgen führt in Lleida, einer Provinz mit großen Festungen, die deshalb auch als das „Kastilien von Katalonien“ bezeichnet wird, zu den Festen Montsonís, Montclar, Florejacs, Pallargues, Vicfred und Mur: Sie alle sind Bestandteil dieser geführten Route. Während des Besuchs lernt man die Bräuche und das Leben im Mittelalter sowie die Geschichte und Anekdoten der Bauwerke kennen. Aber das ist noch lange nicht alles. Wenn Sie möchten, können Sie an kulturellen Aktivitäten wie Konzerten, Kursen und Workshops, Konferenzen sowie mittelalterlichen und gastronomischen Tagen teilnehmen. Darüber hinaus können Sie in einigen dieser zu Luxushotels umgebauten steinernen Burgen übernachten. In anderen sind Restaurants untergebracht. In den Fremdenverkehrsbüros erhalten Sie umfassende Informationen zu Besuchszeiten, Preisen und geführten Rundgängen.

Tarragona, Land der Templer

Weiter südlich erwartet Sie in Tarragona die Route der Templer. Dieser Militärorden, dessen Aufgabe es im Mittelalter war, die Pilger ins heilige Land zu schützen, hinterließ in dieser Gegend ein bedeutendes kunsthistorisches Erbe. Kommen Sie nach Miravet, einem kleinen Ort am Ufer des Ebro, dessen eindrucksvolle Festung das Landschaftsbild beherrscht. Die Feste war der letzte Wohnort der Tempelritter in Katalonien im 14. Jahrhundert und ist eines der besten Beispiele der katalanischen Militärarchitektur. Durchstreifen Sie seine Räume und Mauern, Türme und Wehrgänge und lassen Sie sich in die ferne Zeit der Könige und Krieger zurückversetzen. Steigen Sie hoch hinauf, um einen herrlichen Panoramablick zu genießen. Im August ist diese Burg Schauplatz der Theateraufführung Die Belagerung von Miravet, die an die legendäre achtmonatige Belagerung durch die Soldaten König Jaimes II. erinnert, die die Templer vor ihrer Kapitulation auszuhalten hatten.

Nur knapp 40 Kilometer entfernt erhebt sich in Tortosa eine weitere Festung der Templer, die heute ein Parador-Hotel beherbergt. Gemeint ist die Burg von La Suda. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt und auf die Umgebung des Ebro. Nutzen Sie die Gelegenheit, um durch die Altstadt zu schlendern und die Kathedrale oder das Ensemble des Bischofspalasts zu besichtigen. Entlang der Costa Dorada sind noch viele weitere Burgen zu sehen. Davon können Sie sich in Ulldecona überzeugen, dessen Festung ein gutes Beispiel der Militärarchitektur ist, während die Burg von Tamarit sich auf einer Felsennase ins Meer schiebt. Weitere Festen gibt es in Altafulla oder in Torredembarra, in diesem Fall im Renaissancestil des 16. Jahrhunderts.





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