Route der Grenzfestungen in Salamanca


Lage

Salamanca
Art der Route:
Sehenswürdigkeiten

Burgen und Festungen

Diese Route führt durch einen Teil Salamancas, der in der Vergangenheit Schauplatz von Grenzkämpfen und Überfällen war. Entlang dieser spannenden Kulturroute entdecken Sie Mauern, Festungen und Burgen, die es bereits zur Zeit der Kelten gab. Ein Besuch, der Ihnen die Geschichte einiger Verteidigungsstrukturen näherbringt.

Diese Route ist ideal für ein Wochenende. Ausgangspunkt ist Ciudad Rodrigo, etwa eine Autostunde von der Stadt Salamanca entfernt. Die Altstadt ist umgeben von Mauern von mehr als zwei Kilometern Länge aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Das aktuelle Erscheinungsbild ist auf die Umbau- und Erweiterungsarbeiten zwischen 1707 und 1710 zurückzuführen. Hoch über der historischen Altstadt entstand im 14. Jahrhundert der Alkazar von Heinrich II. von Trastámara, in dem heute das Parador-Hotel untergebracht ist. Rodrigo Stadt bietet weitere Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte, darunter viele aus der Renaissance, wie die Cerralbo-Kapelle, das Rathaus und die Paläste der Familie Castro und Las Águilas. Besonders hervorzuheben ist die Kathedrale Santa María, die 1165 als Teil des Verteidigungssystems der Stadt erbaut wurde. Das größtenteils romanische und gotische Gebäude wurde im 15. und 16. Jahrhundert mit Ergänzungen versehen. Ebenfalls einen Besuch wert ist der etwa 15 Kilometer entfernte Ort Castillejo de Martín Viejo mit der Felskunst-Station Siega Verde, die zum Welterbe der UNESCO erklärt wurde. Sie stellt mit ihren 645 prähistorischen Gravuren, die Tiere und Zeichen darstellen, das größte Felskunst-Ensemble Kastilien-Leóns unter freiem Himmel dar. Weitere Aufschlüsse gibt die archäologische Aula. Von hier aus führt eine Straße 10 Kilometer weit nach Aldea del Obispo, wo wir die Festung La Concepción kennen lernen, einen zwischen 1736 und 1762 erbauten militärischen Komplex. Wir kehren wieder nach Castillejo de Martín Viejo zurück, um auf der Autobahn 18 Kilometer in Richtung San Felices de los Gallegos zu fahren. Sein kunsthistorisches Ensemble und sein ummauerter mittelalterlicher Stadtkern zeichnen sich vor allem durch die Burg aus, in der das Interpretationszentrum der Grenzfestungen untergebracht ist. Dann erreichen wir bald Lumbrales. In seinem Gemeindegebiet am Ufer des Flusses Camaces liegt das Castro von Las Merchanas. Es handelt sich dabei um ein befestigtes Dorf der keltischen Vettonen, das bis in die Römerzeit (vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr.) bewohnt war. Wir erreichen es über einen kurzen Seitenweg. Zurück auf der Landstraße, fahren wir in Richtung des Orts Saldeana. Dort befindet sich ein weiteres wichtiges Oppidum der Vettonen und später der Römer, das Castro El Castillo am oberen Rand einer eindrucksvollen Schlucht im Naturpark Arribes del Duero. Wir verlassen Saldeana und fahren in das etwa 20 Kilometer entfernte Yecla de Yeltes. In diesem Gebiet liegt das ebenfalls vettonische Oppidum von Yecla la Vieja aus dem 5. vorchristlichen Jahrhundert, das bis ins 12. Jahrhundert bewohnt war. In der Ortschaft Yecla de Yeltes gibt es ein Interpretationszentrum.



Aktivitäten

  • Fahrradreisen
  • Wandern

Route




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