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Lage

Autonome Region:
Aragonien

Provinz / Insel:
Zaragoza

Zaragoza
Art der Route:
Sehenswürdigkeiten

Die universellen Werke von Francisco de Goya

Francisco de Goya y Lucientes, einer der größten Meister in der Geschichte der Malerei, erblickte in Fuendetodos, einem kleinen Dorf in Aragón, das Licht der Welt. Seine beeindruckende Laufbahn führte ihn durch diverse Länder, doch auch in seiner Heimat hinterließ er zahlreiche Beispiele seines künstlerischen Talents. Von Zaragoza nach Fuendetodos; von Katalonien nach Huesca. Den Spuren des Künstlers zu folgen – ein hervorragender Grund für einen Besuch der Region.

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Diese Route, die sich leicht an einem Wochenende durchführen lässt, hat die Stadt Zaragoza zum Mittelpunkt. Hier starten die drei Exkursionen auf den Spuren des berühmten Künstlers aus Aragón. In Zaragoza verbrachte Francisco de Goya seine Lehrzeit als Maler und hier schuf er auch mehrere Aufträge, wie sich nachweisen lässt.
Zunächst arbeitete er in der Basilika El Pilar, wo er ein Gewölbe mit der Freske „La Adoración del nombre de Dios“ (1772) ausstattete und im Nordschiff der Kirche die Kuppel und Hängezwickel mit dem „Regyna Martirum“ (1780-1781) schmückte. Danach empfiehlt sich ein Besuch der Kirche San Fernando, dessen Altar von drei von Goya geschaffenen Gemälden geziert wird. Im Bischofspalast befindet sich ein Porträt des Erzbischofs Joaquín Company von 1800.
Weitere Spuren Goyas in der Hauptstadt der Region Aragón befinden sich im Museum von Zaragoza, wo Sie eine permanente Ausstellung von Werken des Künstlers bewundern können, sowie im Museum Ibercaja „Camón Aznar“ (MICAZ), in dem ein ganzer Saal den grafischen Arbeiten Goyas gewidmet ist.
Die erste der Exkursionen auf den Spuren Goyas führt uns über die Autobahn A-23 nach Muel (27 Kilometer). In der Wallfahrtskapelle Nuestra Señora de la Fuente können wir den Freskenzyklus „Padres de la Iglesia“ bestaunen, der für die Hängezwickel der Kuppel geschaffen wurde.
Nun befinden wir uns in den Weinanbaugebieten des Landkreises Cariñena. Von Muel aus geht es weiter nach Villanueva de Huerva (16 Kilometer) und von dort aus in das ca. 6 Kilometer entfernte Fuendetodos.
Fuendetodos ehrt seinen berühmten Sohn mit dem ihm gewidmeten Geburtshaus und dem Museum für Radierungen, in dem eine Auswahl der grafischen Arbeiten des Künstlers permanent gezeigt wird: Reihen wie „Die Launen“, „Die Schrecken des Krieges“, „Die Kunst des Stierkampfes“ oder „Die Torheiten“.
Anschließend legen wir die 40 Kilometer zurück, die uns von La Almunia de Doña Godina trennen. Dort geht es weiter auf der Autobahn A-2 Richtung Calatayud (25 Kilometer entfernt). In der Kirche San Juan el Real malte ein noch sehr junger Goya (nur 20 Jahre alt) die vier Hängezwickel der Kuppel.
Zurück in Zaragoza führt die zweite Exkursion am Ufer des Ebro entlang nach Alagón (25 Kilometer) und von dort aus weiter nach Remolinos (9 Kilometer) und Pedrola (11 Kilometer). Im Jesuitenkloster San Antonio in Alagón malte Goya 1771 eine Freske für die Kuppel der Haupttreppe. In Remolinos zeichnet der Künstler für die vier Hängezwickel der Kuppel der Pfarrkirche verantwortlich. In Pedrola schließlich befinden sich im Palast der Herzöge von Villahermosa mehrere Gemälde des Künstlers.
Die dritte und letzte Exkursion führt zu zwei Zielen. Zunächst geht es zum 11 Kilometer von Zaragoza entfernten, an der Ebene des Flusses Gállego gelegenen Kartäuserkloster Aula Dei. Dort schuf Goya 1774 die elf Wandgemälde der Kirche, von denen sieben erhalten sind.
Anschließend geht es auf der Autobahn A-23 bis nach Huesca (72 Kilometer). Im Provinzialmuseum der Stadt sind verschiedene Drucke und Radierungen Goyas zu sehen, von denen insbesondere die Lithografien der Serie „Die Stiere von Bordeaux“ zu erwähnen sind.

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Route


Unerlässlich



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