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Es empfiehlt sich, diese Route mit dem Auto zurückzulegen, wobei sich auch Gelegenheiten für Spaziergänge und Radausflüge ergeben. Insgesamt benötigt man für diese Tour rund drei Tage. Die Reise eignet sich hervorragend als Unternehmung für die ganze Familie.
Beginn der Tour ist in der am Ende der gleichnamigen Flussmündung liegenden Stadt Betanzos, die unter anderem durch die Kirche San Francisco, die Kirche Santa María del Azogue und die Santiago-Kirche, alle drei gotischen Stils, besticht. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Museum As Mariñas und der Park O Pasatempo, ein interessanter historischer Garten, der mit seinen zahlreichen Skulpturen, Höhlen, Wegen und künstlich angelegten Seen zu Spaziergängen einlädt.
Anschließend geht es ca. 20 Kilometer ins Landesinnere zum Kloster Santa María de Monfero. Bei diesem Kloster aus dem Mittelalter (10. Jahrhundert) handelt es sich um eines der wenigen Klöster Galiciens, die zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert komplett wieder aufgebaut wurden. Besonders sehenswert ist die barocke Kirche (17. Jahrhundert) mit ihrem prächtigen Portal. Die Anlage umfasst zudem einen Kapitelsaal, drei Kreuzgänge sowie mehrere klösterliche Räume.
Nun geht es zurück an die Küste. Eine Straße führt uns nach Pontedeume am Ufer der Flussmündung des Ares. Hier sollten Sie sich unbedingt zwei Bauten ansehen, die eng mit der mächtigen Familie der Grafen von Andrade in Verbindung stehen: den Festungsturm (innerhalb der Stadt, der einzige noch erhaltene Rest der ehemaligen Palastfestung der Grafen) und die Burg (hoch oben auf dem Peña Leboreira).
Von Pontedeume aus geht es rund 20 Kilometer ins Landesinnere bis zum Kloster San Xoán de Caaveiro, das eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert besitzt. Von hier aus geht die Reise weiter zum Naturpark Fragas del Eume, in dem sich der wichtigste atlantische Wald ganz Europas befindet. Besonders sehenswert sind die von dem Fluss Eume geschaffenen Schluchten und Gräben sowie eine höchst interessante Vegetation. Der Park ist dank seiner vielfältigen Flora und Fauna von hohem ökologischem Wert.
Wieder zurück in Pontedeume geht es nun weiter nach Ortigueira und zur dortigen Flussmündung (rund eine Stunde Fahrt mit dem Auto). Hier hoch oben im Norden Spaniens erwarten uns prächtige Landschaften, die durch das Aufeinandertreffen von Meer und Bergen entstehen. Unter anderem befinden sich hier die Flussmündung von Santa Marta de Ortigueira, das Kap Ortegal und die steil in den Atlantik abfallenden Felsküsten der Sierra de A Capelada und der Sierra de A Faladoira.
In Ortigueira empfiehlt sich ein Besuch der Kirche Santa Marta (klassizistisch, 18. Jahrhundert), des ehemaligen Dominikanerklosters (gegründet im 14. Jahrhundert), des Ortegalia-Museums und des Ethnografischen Museums von Meixido und auch der zahlreichen Strände. Wer diese Reise im Juli macht, der sollte sich auf keinen Fall das berühmte Internationale Festival der keltischen Welt entgehen lassen, das alljährlich in dem Ort stattfindet und im Bereich der Folkmusik eine weltweit führende Rolle spielt.
Die Küstenstraße bringt uns zunächst nach Cariño (ca. 20 Kilometer), ein Ort, der noch heute sein traditionelles maritimes Ambiente bewahrt. Danach geht es weiter in die Berge der Sierra de A Capelada bis zum Heiligtum San Andrés de Teixido, nach Santiago de Compostela der zweitwichtigste Pilgerort Galiciens.
Zum Ende unserer Reise kehren wir wieder an den Anfangspunkt der Tour zurück. Hier können wir noch den Küstenabschnitt zwischen dem Fischerort Cedeira und der Flussmündung von Ferrol besichtigen. Die zahlreichen feinen Sandstrände sowie das Naturschutzgebiet der Sandbank und der Lagune von Valdoviño (oder A Frouxeira) sind unbedingt auch einen Halt wert. Von Ferrol aus führt uns eine Straße an der Küste entlang wieder zurück nach Betanzos. Falls Ihre Reise auf das zweite Juliwochenende fällt, kommen Sie zudem in den Genuss des hier stattfindenden mittelalterlichen Fests.

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