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Das gotische Barcelona und die Ramblas


Lage

Autonome Region:
Katalonien

Provinz / Insel:
Barcelona

Barcelona
Art der Route:
Stadtstrand

Besuch der Stadt

Im Barrio Gótico (gotisches Viertel) wurde im 1. Jhdt. v. Chr. das römische Barcino gegründet, und hier liegt bis heute der historische, politische und religiöse Mittelpunkt der Stadt, ihr wahres Herz.

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Kathedrale
Die Route beginnt an den Stufen dieses gotischen Gotteshauses aus dem 14. und 15. Jahrhundert, dessen Vorderseite erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts beendet wurde. Im Inneren der Kathedrale sind die Kapelle Cristo de Lepanto, der Chor und die Krypta Santa Eulalia, neben der Virgen de la Mercé eine der Schutzheiligen der Stadt, erwähnenswert. In der Nähe der Apsis führt ein Aufzug zu einer Terrasse mit einem erstaunlichen Ausblick. Insofern möglich, verlegen Sie Ihren Besuch auf einen Sonntag, um am Mittag die Sardana, ein volkstümlicher katalanischer Tanz, auf dem Platz vor der Kathedrale zu genießen. Türme der römischen Stadtmauer
Der sehr gut erhaltene untere Teil der zwei Türme der römischen Stadtmauer am Plaça Nova zeigt, wie groß die Bedeutung von Barcino, eine der beeindruckendsten befestigten Siedlungen des westlichen römischen Reiches, einst war. Sie sind die einzigen der ursprünglich 74 Türme der Mauer, die noch erhalten sind, und standen an einem der vier Haupttore der Stadt.

Casa de l’Ardiaca
Wenn wir die Straße Carrer del Bisbe hinaufgehen, finden wir links, gegenüber der Kapelle Santa Lucía, das frühere Gebäude des Erzdiakons der Kathedrale, direkt neben dem Casa del Degà. Dieses Haus aus dem 15. Jahrhundert ist mehrmals renoviert worden. Die Palme auf dem schönen Innenhof ist über das Gebäude hinaus gewachsen. Seit 1921 befindet sich hier das Städtische Historische Archiv.

Plaça de Sant Felip Neri
Über die nächste kleine Gasse rechts erreichen wir den versteckten Plaça de Sant Felip Neri, auf dem sich im Mittelalter ein Friedhof befand. Heute steht hier eine Barockkirche aus dem Jahr 1752, die den Eindruck verleiht, dass die Zeit stehen geblieben ist. Auf der Mitte des Platzes steht ein Brunnen, der dazu beiträgt, ihm den Charme zu verleihen, aufgrund dessen es sich lohnt, hierher zu kommen.

Kreuzgang der Kathedrale
Wenn wir auf der anderen Seite des Plaça de San Felip Neri in Richtung Kathedrale zurückgehen, erreichen wir über das Tor Santa Eulalia den Kreuzgang. Die ihn umgebenden Kapellen sind den verschiedenen Schutzheiligen der ehemaligen Handwerkerzünfte gewidmet, was zeigt, wie groß der Einfluss dieser Zünfte im Mittelalter war. Zweifellos ist der Kreuzgang ein magischer Ort.

Tempel des Augustus
Hinter der Kathedrale befindet sich in der kleinen Straße Paradis der Sitz des Centre Excursionista de Catalunya, in dem vier Säulen des ehemaligen römischen Tempels des Augustus erhalten sind, ein beeindruckender archäologischer Schatz, der kostenlos besichtigt werden kann. Dieser Tempel stand einst am Römischen Forum der Stadt, an dem Gericht und Markt gehalten wurden. Das Gebäude ist umgeben von einem schönen Garten, der nach dem Besuch der Kathedrale zum Ausruhen und Entspannen einlädt.

Plaça del Rei
Am Plaça del Rei befinden sich die besten Beispiele für mittelalterliche Gebäude. Sie gehörten einst zum ehemaligen Königspalast der katalanisch-aragonesischen Krone: der prächtige Saló del Tinell, die Königskapelle Santa Ágata und der Aussichtsturm, der heute, zusammen mit den römischen Ruinen, die unterhalb des Platzes liegen, zum Städtischen Historischen Museum gehört.

Plaça de Sant Jaume
Dieser Platz, an dem sich früher das Römische Forum befand, ist heute das Verwaltungszentrum der Stadt. Hier befinden sich das Rathaus mit seiner gotischen Seitenfassade, der Sitz der katalanischen Regionalregierung (Palau de la Generalitat) mit seiner Renaissance-Fassade und die Statue des Sant Jordi, des Schutzheiligen von Katalonien.  

Las Ramblas

Diese lange Fußgängerallee schlängelt sich durch die gesamte Altstadt, um den Plaza de Catalunya im Zentrum mit dem Meer zu verbinden: ein interessanter Mikrokosmos, der Tag und Nacht aktiv ist.

Rambla de Canaletes
Die unterschiedlichen Abschnitte der Rambla haben verschiedene Namen, weshalb sie im Volksmund im Plural als „Ramblas“ zusammengefasst werden. Wenn wir vom Plaza de Catalunya aus in Richtung Meer bergab gehen, kommen wir zuerst zur Rambla de Canaletes. Der gleichnamige Brunnen verspricht der Legende nach dem Besucher, der aus ihm trinkt, dass er nach Barcelona zurückkommen wird. Centre de Cultura Contemporàni
Die Seitenstraße Tallers führt in den Stadtteil Raval hinein, was sich lohnt, um das CCCB, das Zentrum für Zeitgenössische Kunst im ehemaligen Armenhaus Casa de la Caridad bzw. de la Misericordia zu besuchen. Hier werden Ausstellungen, Festivals, Konzerte, Filmreihen, Vorträge u. v. m. veranstaltet, um die Kulturschöpfung auf der Grundlage der neuen Technologien und Sprachen zu fördern. Das Zentrum steht Künstlerkollektiven, Kunstschaffenden und unabhängigen Programmierern offen.

MACBA - Museu d'Art Contemporani
Das vom nordamerikanischen Architekten Richard Meier entworfene Museumsgebäude befindet sich im Stadtteil Raval und ist Bestandteil eines ehrgeizigen Projekts zur architektonischen Renovierung dieses Teils von Barcelona. Das Museum ist spezialisiert auf die Kunst des 20. Jahrhunderts und enthält u. a. Werke von spanischen Künstlern wie Saura, Barceló und Tápies sowie internationalen Künstlern wie Manzoni, Sonnier und Naumann. Die Sonderausstellungen zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Qualität aus.   Academia de Ciències i Arts
In La Rambla, Nummer 115 befindet sich ein Gebäude aus dem Jahr 1894 des Architekten Josep Domènech i Estapà im Stil des katalanischen Modernisme. Hier befindet sich heute die Akademie der Wissenschaften und Künste. Ihr Archiv umfasst Dokumente aus fast drei Jahrhunderten und ihre Bibliothek ist eine der bedeutendsten in ganz Spanien in Bezug auf wissenschaftliche Werke aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Erdgeschoss befindet sich das Theater Poliorama aus dem Jahr 1883 im Stil des katalanischen Progressismus.

Rambla dels Estudis
Dieser Teil der Rambla erhält seinen Namen vom Gebäude der Allgemeinen Studien (Universität) und ist gekennzeichnet von den Verkaufsständen für Haustiere. Daher sind die Schreie der Vögel eins der überraschenden Merkmale dieses Abschnitts, neben den Fassaden einiger interessanter Gebäude wie des Palau Moja, auch bekannt als das Palais des Markgrafen von Comillas, und der Kirche Betlem (Bethlehem).

Kirche Betlem
An der Ecke Rambla del Estudis und Calle del Carme befindet sich diese Kirche, die mit einem einzigen großen, weiträumigen Schiff eins der besten Beispiele für die katalanische Gotik ist. Sie gehörte einst den Jesuiten und fiel 1936 einem schlimmen Brand zum Opfer, der einen Großteil ihrer Schönheit zerstörte. Dennoch lohnt sich eine Besichtigung, besonders, wenn in ihrem Innenraum eine der häufigen Sonderausstellungen zu sehen ist.

Palau Moja
Das Palais wurde vom Architekten Josep Mas für den Markgrafen von Moja und seine Frau, María Luisa de Copons entworfen und steht am Ort der ehemaligen Stadtmauer und des Portaferrissa-Turms. Das Gebäude ist ein Zeuge von zwei Jahrhunderten der Geschichte Kataloniens und diente u. a. dem Dichter Jacint Verdaguer als Wohnung. Nachdem es 14 Jahre lang leer gestanden hatte und 1971 einem Brand zum Opfer gefallen war, wurde es vom regionalen Kulturamt erworben und dient heute als Sitz der Abteilung für Architektonisches, Künstlerisches und Literarisches Erbe der Generalitat von Katalonien.

Rambla de Sant Josep
Der offizielle Name dieser Teil der Rambla stammt von dem ehemaligen Kloster Sant Josep, aber er ist auch unter dem Namen Rambla de les Flors (Blumen-Rambla) bekannt. Im 19. Jahrhundert war hier der einzige Ort der ganzen Stadt, an dem Blumen verkauft wurden, und heute befinden sich hier zahlreiche Verkaufsstände, die dem Ort eine besondere Farbenvielfalt verleihen.

Palau de la Virreina
Der Palast der Vizekönigin ist seit 1981 Sitz des Städtischen Kulturinstituts. Er beherbergt drei Ausstellungssäle sowie ein Büro für kulturelle Auskünfte und Verkauf von Eintrittskarten im Erdgeschoss. Früher wohnte hier Manuel d’Amat, Vizekönig von Peru von 1761 bis 1776, weshalb das Gebäude ein gewisses koloniales Flair besitzt.

Markthalle La Boqueria
Seit ewigen Zeiten versammelten sich an diesem Ort die Pagesos (Bauern) vom Land, um ihre Produkte an die Botiguers (Händler) der Stadt zu verkaufen. Heute befindet sich an dieser Stelle die älteste und authentischste der zahlreichen städtischen Markthallen, die ein wahrer Tempel für Feinschmecker und ein Genuss für die Sinne ist.

Mosaik von Joan Miró
Gegenüber dem Liceu und unweit der Gasse Pasaje del Crèdit muss man am Pla de l’Ós auf den Boden schauen, um ein weiteres Wahrzeichen der Rambla zu entdecken: ein enormes rundes Mosaik aus Kacheln von Joan Miró. Wenn man sich stark konzentriert, lässt sich unter den farbenfrohen Stückchen die Unterschrift des Künstlers erkennen. Haus Bruno Quadros
Am Ende des 19. Jahrhunderts renovierte der Architekt Josep Vilaseca i Casanovas diesen Häuserblock aus dem Jahre 1858 und schuf eine auffällige Fassade, die mit chinesischen Drachen und Regenschirmen dekoriert ist.

Opernhaus Liceu
Das Gran Teatre del Liceu aus dem Jahr 1847 ist ein Opernhaus, das über die langen Jahre hinweg seine Rolle als Kultur- und Kunstzentrum erhalten hat und heute zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Nach dem schweren Brand 1994 wurde es renoviert und sieht heute wieder genauso aus wie vorher, aber verfügt über modernste technische Einrichtungen und wurde um die angrenzenden Grundstücke der Rambla erweitert. Die Außenfassade ist diskret und enthüllt nicht die Herrlichkeit des Gebäudeinneren.

Centre d'Art Santa Mònica
Bereits in Meeresnähe befindet sich das ehemalige Kloster Santa Mònica, das inzwischen zum Kunstzentrum Santa Mònica umfunktioniert wurde. Hier finden interessante Ausstellungen statt und im Erdgeschoss gibt es ein Büro der Generalitat für kulturelle Auskünfte.

Museu de Cera
Das Wachsfigurenmuseum befindet sich am Ende der Gasse Pasaje de la Banca. Es befindet sich in einem monumentalen Gebäude von einzigartigem kunstgeschichtlichen Wert, wurde 1973 eingeweiht und zeigt 360 sowohl echte als auch fiktive Persönlichkeiten in ihrer jeweils typischen Umgebung.

Kolumbus-Denkmal
Am Ende der Rambla, direkt am Meer, steht das Kolumbus-Denkmal. Im Innern der Säule gibt es einen Aufzug, der bis zur Kuppel hochfährt, von wo aus sich ein beeindruckender Ausblick auf die Stadt und den Hafen bietet.
 

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