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Naturpark L'Albufera in Valencia





Beschreibung

Die Albufera, ein wertvoller Naturraum

Diese frühere Meeresbucht, heute eine Süßwasserlagune, ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete Spaniens.

Sie wurde in die Liste der international bedeutenden Feuchtgebiete (Ramsar-Konvention) aufgenommen. Außerdem wurde sie zum Vogelschutzgebiet erklärt. Der von diesen Schutzmaßnahmen betroffene Bereich ist der Albufera-See, sein umgebendes Feuchtgebiet und der Landstreifen, der den Abschluss zur Seeseite (Dehesa del Saler) bildet. Das geschützte Gebiet umfasst Teile der Gemeindegebiete von Valencia, Alfafar, Sedaví, Catarroja, Massanassa, Albal, Beniparrell, Silla, Sollana, Sueca, Cullera, Albalat de la Ribera und Algemesí. Der Albufera-See bildete sich aufgrund des Wegsackens eines etwa 30 Kilometer langen Landstreifens zwischen Valencia und Cullera. Das Profil der Albufera ist ungleichmäßig. An der breitesten Stelle beträgt der Durchmesser etwa sechs Kilometer. Die Verbindung des Sees mit dem Meer geschieht über Kanäle, die die Wassermenge im See mithilfe von Schleusen regulieren. Im Innern der Albufera gibt es sechs kleine Inseln: die "Mata del Fang", die "Mateta de Baix", die "Mata de la barra", die "Mata de L'Antina", die "Mata de San Roc" und die "Mata del Rey". Bei Grabungen wurden Reste der ersten Siedlungen dieser Gegend aufgefunden. Bezüglich der wirtschaftlichen Aktivität der Bewohner dieses Gebiets ist besonders die Anpflanzung von Reis hervorzuheben, die in besonderem Maße an das Überleben der Albufera gekoppelt ist, da ständig um die Vergrößerung der nutzbaren Anbaufläche zur Vermehrung des Einkommens gekämpft wurde.

Gemeinden

Valencia (Valencia)

Valencia, Albal, Albalat de la Ribera, Alfafar, Algemesí, Beniparrell, Catarroja, Cullera, Massanassa, Sedaví, Silla, Sollana, Sueca


Art des Naturraums
Naturpark

Fläche
21000 Hektar

Karte

Zugänge und Umgebung

Kulturelle Information

Die Dehesa del Saler trennt den eigentlichen See mittels eines ca. einen Kilometer langen Sandstreifens vom Meer ab. Im südlichen Teil des Albufera-Parks gibt es eine weniger bekannte kleine Lagune mit dem Namen Bassa de Sant Llorenç (San-Lorenzo-Becken). Wahrscheinlich entstand dieser kleine Wassereinschluss gleichzeitig wie die Albufera von Valencia durch ein Absacken der Küste.

Umweltinformation

Das Gebiet zeichnet sich durch weitläufige Weidegebiete und viel Röhricht aus. In den Bereichen, die ständig geflutet sind, gibt es Rohrkolben, Gräser und Schilfrohr.

Besucherinformation

Dem Besucher stehen im Naturreservat Racó de l’Olla die beiden Besucherzentren Racó de l’Olla und Caballerizas zur Verfügung. Die Zufahrt erfolgt über die Landstraße von El Palmar.