Chirimoya von der tropischen Küste Granadas und Málagas



In welcher Gegend Spaniens ist es typisch?

Andalucía


Beschreibung

Im Süden der Provinzen Granada und Málaga herrschen in den an der Costa del Sol gelegenen Gemeinden hervorragende klimatische Bedingungen, die den Anbau tropischer Früchte erlauben. Dabei ist die Chirimoya besonders bemerkenswert.

Der Chirimoya-Baum stammt aus den subtropischen Gegenden Perus und Kolumbiens und gehört zur Familie der Flaschenbäume. Seine botanische Bezeichnung lautet 'Annona Cherimola' und seine Frucht ist die Chirimoya. Die Einführung des Chirimoya-Baums in den Küstenstreifen Granadas und Málagas fand bereits im 16. Jahrhundert statt. Sein eigentlicher Anbau aber begann gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Familienobstgärten, wobei in der Gegend von Jete einzelne Bäume gepflanzt wurden. Die Chirimoya hat eine feine Schale mit mehr oder weniger ausgeprägtem Muster. Ihr Gewicht schwankt zwischen 200 und 300 Gramm, ihre Farbe variiert zwischen dunkelgrün und gelblich-grünlichem Weiß. Ihr weißes Fruchtfleisch ist fleischig, cremig und saftig; es schmeckt süß, leicht säuerlich und ist wohlbekömmlich. Kurz, eine sehr feine Frucht mit wenigen Kernen.

Weitere Informationen

Produktinformation

  • Art des Produkts: Obst
  • Saison: Von September bis November oder Januar, je nach Sorte.
  • Herkunft: Folgende Gemeinden produzieren Chirimoyas und gehören dem Normierungsrat an: Provinz Granada: Motril, Vélez de Benaudalla, Los Guájares, Molvizar, Ítrabo, Salobreña, Otívar, Lentejí, Jete und Almuñécar. Provinz Málaga: Nerja, Frigiliana, Torrox, Algarrobo und Vélez-Málaga.
  • Empfohlenes Getränk: Likörwein.
  • Einkaufsratgeber: Chirimoyas kann man in den meisten Supermärkten ganz Spaniens kaufen.
  • Sorten: Die Herkunftsbezeichnung (D.O.) der Chirimoya der tropischen Küste Granadas und Málagas schützt nur die folgenden Sorten:
  • Fino de Jete: Stammt aus dem Landkreis Jete. 90% des Anbaulandes dieser Gegend wird für Herstellung der Chirimoya-Art 'Impressa' herangezogen. Die Früchte werden von Mitte September bis Ende Januar geerntet. Form, Größe und Farbe machen diese für den Markt besonders geeignet.
  • Campas: Örtliche Auslese der botanischen Art 'Mamillata'. Nimmt rund 5% der Gesamtanbaufläche in Anspruch. Weniger süß, wobei das Fruchtfleisch qualitativ hochwertiger ist. Schwerer als die Sorte Fino de Jete; die Früchte werden auch früher geerntet.

Nährwertangaben

  • Energie: Niedrig
  • Cholesterin: 0
  • Bemerkungen: Reich an Vitaminen und Zucker.



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