Kontaktdaten

Lleida  (Katalonien)
Federació d’Entitats Excursionistes de Catalunya (Katalanischer Bergsportverein). Barcelona
feec@feec.cat
www.feec.cat
Tel.:+34 93 412 07 77
Fax:+34 93 412 63 53

Lage

Lleida

Beschreibung

Dieser Fernwanderweg wurde als erster in Spanien ausgeschildert.

Seine Ausschilderung begann im Jahre 1974 auf einen Antrag von Frankreichs Comité National de Sentiers de Grande Randonnée (später F.F.R.P.) an die Federación Española de Montañismo (Spanische Bergsportverein, später F.E.D.M.E.), der um die Fortführung des französischen Wanderwegs GR 7 bis an die Straße von Gibraltar bat. Der Auftrag wurde, da dieser europäische Wanderweg nach Katalonien hineinführt, vom Katalanischen Verband ausgeführt. Der Abschnitt beginnt an der Grenzstation der Straße von Andorra nach La Seu d´Urgell, denn Anfang der 1970er Jahre herrschte in Spanien noch der Diktator Franco und man durfte das Land nur an offiziellen Grenzstationen verlassen oder betreten. Anfangs führt der Weg am rechten Ufer des Flusses Valira bis nach La Seu d'Urgell. Von dort geht es weiter südwärts über die Westausläufer der Bergkette Sierra del Cadí nach Tuixén und von dort erneut nach oben zum Pass Coll dels Ports, der die Bergketten Sierra del Cadí und Sierra de Port de Comte voneinander trennt. Weiter führt der Weg in das Gebiet des Flusses Cardener, verläuft nahe an dessen Quellen vorbei hinab ins Tal nach Sant Llorenç de Morunys und von dort am Fuße einer großartigen Hochebene, die zu allen Seiten hin steil abfällt und auf der sich die Wallfahrtskapelle Santuario de Nuestra Señora de Lord befindet, direkt nach Solsona. Von Solsona verläuft die Route zum relativ modernen Wallfahrtsort Santuario del Miracle, der von Benediktinern betrieben wird und derzeit ein Heim für alte oder kranke Ordensleute ist. Die Kirche mit einem herrlichen Barockaltar des Bildhauers Carlos Morató (18. Jahrhundert) ist sehenswert Weiter geht es zur Burg und Wallfahrtskapelle von Pinós, wo am Friedhof der Wanderweg GR 171 abzweigt, der direkt nach Paüls führt. Über die Höhen der Sierra verläuft der Weg zur sehr gut rekonstruierten Burg Castillo de Boixadors. Südwärts geht es nach Rubió und in der Nähe von Jorba richtet sich de Weg nach Südwest, um nicht nach Igualada sondern durch das Dörfchen Bellprat zu führen, das zu Füßen der großartigen Burg Castillo de Queralt liegt. Sie ist eine der Festungen an der tausend Jahre alten Grenze Marca Hispánica, die hier das christliche vom maurischen Gebiet trennte. Von dort zweigt die Variante GR 172 ab, die Richtung Osten nach Montserrat führt, um in La Mussara erneut auf die Stammroute des GR 7 zu stoßen. Der Weg überquert den Fluss Gaià und verläuft durch Pontils, Vallespinosa und Cabra del Camp, von wo aus er hinauf ins Küstengebirge und ins malerische Dorf Miramar führt. Über Lilla geht es hinab nach Riba, wo der Fluss Francolí überquert wird, und weiter nach Mont-Ral. Im hoch gelegenen Teil der Bergkette Sierra de La Mussara führt die Strecke an der Hütte von La Mussara vorbei, die ganz in der Nähe des Punkts liegt, wo der GR 172 auf den Hauptweg stößt. Über Gallicant, Arbolí und Collado de Alforja geht es zum Wallfahrtsort Santuario de Puigcerver und weiter am Wohngebäude Residencia Mas de Mestres vorbei zum Pass Coll de la Teixeta. Durch die Abraumhalden des ehemaligen Silbererzbergwerks verläuft der Weg hinunter nach La Argentera, das dem Bergwerk seinen Namen verdankt, und wieder hinauf auf die Sierra nach Colldejou, Llaverai und Tivissa. Durch die Senke von Els Burgans führt der Weg bis nach Rasquera, das am Fuße der Berge Montes de Cardó liegt, überquert in Benifallet den Fluss Ebro und steigt hinauf bis Paüls, wo es auf den GR 171 trifft, der in Pinós abgezweigt war. Hier bietet der GR 7 zwei Möglichkeiten: hinauf in die Bergkette Sierra de la Espina zur Caro-Hütte oder die sanftere Variante GR 7.6, die über Alfara de Carles und Toscar ebenfalls zur Caro-Hütte führt. Von der Hütte aus geht es entlang der Kämme des Gebirges Ports de Beceite bis zur Fontferrera-Hütte. Nahe von Tossal dels Tres Reis, wo einst die Königreiche Aragonien und Valencia an das Fürstentum Katalonien grenzten, führt der Weg in die Provinz Castellón. Ein kleines Stück weiter abwärts liegt schließlich das Dörfchen Fredes, wo der Abschnitt des GR 7 beginnt, der durch die Region Valencia führt.

Details der Route

Start: Andorra
Ende: Fredes
Schwierigkeitsgrad: Hoch
Entfernung (km): 375
Zahl der Etappen: 15


Strecke

Principal:

La Farga de Molas (Provinz Lleida) - Anserall - La Seu d'Urgell - Bastida - Fòrnols –Tuixén - Coll de Ports - La Coma - Sant Llorenç de Morunys - Lladurs –Olius - Solsona - el Miracle - Santuario de Pinós - Sant Pere Salavinera - Rubió –Bellprat - Pontils - Vallespinosa - Cabra del Camp - Miramar - Lilla – Vilabert - La Riba - Mont-Ral - Mussara - Arbolí - Puigcerver - Coll de la Teixeta –Argentera - Colldejou - Coll de Guix - Llavería - Coll de Montal - Tivissa –Rasquera - Benifallet - Paüls - Caro - Casetes Velles - Hütte Refugi Font Ferrera (GR 8) - Fredes (Provinz Tarragona).

Variante GR 7-3:

Coll del Guix - Mola de Colldejou - Coll Roig. Variante GR 7-8: Prenaleta - Lilla.

Serviceleistungen

Eisenbahnanschluss in Sant Pere Salavinera, Vilaverd, La Riba, Argentera. Linienbusanschluss in La Seu d’Urgell, Sant Llorenç de Morunys, Solsona, Bellprat, Cabra del Camp, Lilla, Argentera, Colldejou, Tivissa, Benifallet. Unterkunftsmöglichkeiten in La Seu d’Urgell, Tuixén, La Coma, Sant Llorenç de Morunys, Solsona, Santuario de Pinós, Jorba, Pontils, Lilla, Mas Mestres, Coll-dejou, Tivissa, Benifallet, Paüls, Caro, Fredes. Bewirtschaftete Hütten in Can Escolà, El Tronc, Miramar, Mont-Ral, La Mussara, Puigcercer, Caro, Fontferrera. Verpflegungsmöglichkeiten in allen Orten mit Übernachtungsmöglichkeiten sowie in Santuario Pinós, Can Escolà, Cabra del Camp, Vilaverd, La Riba, Mont-Ral, Arbolí, Argentera, Rasquera.

Karte


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