GR 66: Sendero Castellano-Manchego (Wanderweg von Kastilien-La Mancha)


Kontaktdaten

Guadalajara  (Kastilien-La Mancha)
Federación de Deportes de Montaña de Castilla-La Mancha (Bergsportverein von Kastilien-La Mancha). Cuenca
contacto@fdmcm.com
www.fdmcm.com
Tel.:+34 969 23 08 77
Fax:+34 969 23 56 60

Lage

Guadalajara

Beschreibung

Der GR 66 ist ein geplanter Wanderweg von über 600 Kilometern Länge, der die gesamte Region Kastilien-La Mancha im Osten von Nord nach Süd durchlaufen und dabei durch die Provinzen Guadalajara, Cuenca und Albacete führen soll. Im Norden kommt er von Aragonien her, im Süden aus Andalusien und der Region Murcia.

Bisher sind lediglich zwei Bereiche in der Provinz Cuenca ausgeschildert: rund 140 Kilometer zwischen Peralejos de las Truchas und Cuenca. Der Weg beginnt in Kastilien, zwischen zwei Orten, die direkt an der Provinzgrenze liegen: Algar de Mesa (Provinz Guadalajara) und Calmarza (Provinz Zaragoza), wo in Zukunft Anschluss an den geplanten aragonischen Fernwanderweg GR 24 bestehen wird. Die ersten 25 Kilometer verlaufen durch das herrliche, breite Tal des Flusses Mesa. Weiter geht es - manchmal auf einem alten Hauptweg - durch das Ödland von Molina. Nach 80 Kilometern durch große Kiefernwälder und herrliche Schluchten aus rotem Sandstein erreicht man Villar de Cobeta und Puente de San Pedro, wo der GR 66 auf den GR 10 stößt. Gemeinsam verlaufen die beiden Wege parallel zum Fluss durch den Canyon des Tajo-Oberlaufs bis zur Brücke Puente de Martinete, wo sie sich wieder trennen und der GR 66 weiter durch die Provinz Cuenca führt. Der Abschnitt durch die Provinz Guadalajara soll den Beinamen Sendero de Los Ríos Molinenses (Wanderweg der Flüsse von Molina) bekommen, denn er führt durch das Gebiet der Flüsse Mesa, Gallo, Arandilla und Tajo. Der Wanderweg kommt an wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei, etwa an Anchuela, der romanischen Einsiedelei Barranco de la Hoz, der Brücke von Puente de San Pedro und dem ebenfalls romanischen Kloster Madre de Dios in Buenafuente de Sistal (Gemeinde Villar de Cobeta). Nach der Überquerung des Flusses Tajo betritt der GR 66 die Provinz Cuenca, die er von Nord nach Süd durchquert, ehe er in die Provinz Albacete führt. Auf diesem Abschnitt trägt er den Beinamen Ruta de Hoces y Torcas (Weg der Klammen und Dolinen). Der Abschnitt durch die Provinz Cuenca verläuft durch eine kolossale und magische Felsenwelt. Ebenso wie das bunte Kalkgestein mit Karst-Ursprung des Berglands von Cuenca krümmt sich der Weg, macht Pausen und windet sich erneut: grobe Mühlsteine, Klammen, Dolinen und Täler, durch die die Flüsse Guadiela, Cuervo, Júcar, Huécar und Cabriel führen. Am Weg liegen so interessante Orte wie die Felsenlabyrinthe Los Callejones de Las Majadas oder Ciudad Encantada (verzauberte Stadt). Außerdem kommt man auch durch die sehenswerte Altstadt von Cuenca. Weiter südlich geht es nach Rodeno, durch das Bergland Serranía Baja, vorbei an Torcal de Los Palancares, den kleinen Seen Lagunas de Cañada del Hoyo oder den Höhlenmalereien von Villar del Humo. Schließlich führt der GR 66 in die Gegend von Manchuela, wo er entlang des Flusses Cabriel in der Los Cárceles genannten Landschaft die Provinz Albacete betritt. In dieser Provinz verläuft der Weg zwischen Weinfeldern durch weite Ebenen und nutzt dabei die ehemalige Eisenbahnstrecke Baeza - Utiel, die einen exzellenten Wanderweg darstellt und zugleich die Möglichkeit bietet, die ehemaligen Bahnhöfe zum Übernachten zu benutzen. Dabei geht es durch Ortschaften wie Casas Ibáñez, Fuentealbilla oder Mahona und nahe vorbei an der Provinzhauptstadt Albacete. Von dort wendet sich die Strecke Richtung Südwesten nach Alcaraz hinein in die Kalkstein-Gebirgsketten Sierra de Alcaraz und Sierra de Segura. Beim Wandern durch die engen Täler der Flüsse Mundo, Segura, Tus und Taibilla gelangt man in äußerst spektakuläre Naturlandschaften. Der GR 66 endet im Gemeindegebiet von Nerpio, wo er auf den GR 7 trifft, der auf der Seite von Murcia zur Einsiedelei Ermita de la Rogativa und auf der andalusischen Seite Richtung Süden über Santiago de la Espada (Provinz Jaén) nach Puebla de Don Fadrique (Provinz Granada) führt.

Details der Route

Start: Algar de Mesa
Ende: Nerpia
Schwierigkeitsgrad: Hoch
Entfernung (km): 630
Zahl der Etappen: 37


Strecke

Principal:

Provinz Cuenca: Brücke Puente de Martinete über den Fluss Tajo (Peralejos de las Truchas-Beteta) - Cueva del Hierro - Masegosa - Santa María del Val - Vega de Codorno - Tragacete - Majadas - Uña - Valdecabras - Buenache de la Sierra - Cuenca.

Serviceleistungen

Die Strecke ist in der Provinz Cuenca ausgeschildert. Cuenca, Beteta und Tragacete bieten alle möglichen Dienstleistungen an. In den übrigen Ortschaften gibt es eine Grundversorgung an Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten.

Karte


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