Wandern auf dem Jakobsweg © Pedro. Fotoaguado


In Spanien gibt es mehr als 60.000 Kilometer genehmigte Wanderwege, so dass dieser Sport eine gute Möglichkeit darstellt, die unterschiedlichen Landschaften von Norden nach Süden zu entdecken.

Unterwegs passiert man große Gletscherseen, Vulkane und Felsen mit jahrhundertelanger Geschichte und kann Feuchtgebiete mit Vögeln und Wälder erleben, wo die Hirschbrunft zu hören ist. Auf dieser Seite können Sie Erfahrungen und Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Wandern buchen. Sie finden Informationen über Preise, Termine, Dauer, angebotene Sprachen und das Publikum, an das sie sich richten.



Warum Spanien

Spanien ist das zweitgebirgigste Land Europas. Rund 24 % seiner Fläche liegen mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Für herrliche Ausblicke ist gesorgt. Spanien besitzt attraktive Naturräume wie seine 15 Nationalparks und die vielen Biosphärenreservate. Spanien liegt bei den Biosphärenreservaten zahlenmäßig sogar weltweit an zweiter Stelle. Das Klima ist mild und bietet mehr als 3000 Sonnenstunden im Jahr. Es ermöglicht die Ausübung anderer Outdoor-Sportarten und Aktivitäten wie Vogelbeobachtung. Es gibt in Spanien eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, Campingplätzen, Berghütten… Viele Wanderwege sind bedeutenden Sehenswürdigkeiten zugeordnet, wie es der Fall des berühmten Jakobswegs, der Romanik im Boí-Tal oder der Silberstraße ist.

Wegarten

Der Spanische Bergsport-und Kletterverband (FEDME) kümmert sich um die Zulassung der Wanderwege. Je nach Route sind die Markierungen in unterschiedlichen Farben gehalten: 1) Fernwanderwege (GR) sind mehr als 50 Kilometer lang und erfordern deshalb eine mehrtägige Tour. Die Markierungen dieser Wege sind rot. In die Fernwanderwege sind auch die europäischen Fernwanderwege eingebunden, die mehrere Länder miteinander verbinden. Durch Spanien verlaufen die europäischen Wanderwege E3 (von der Türkei nach Santiago de Compostela), der E4 (von Tarifa nach Griechenland), der E7 (von Portugal bis Ungarn) und der E9 (von Frankreich bis Polen). 2) Die Kurzwanderwege (PR) sind zwischen 10 und 50 Kilometer lang und an einem oder zwei Tagen zu bewältigen. Die Markierungen sind gelb. 3) Die lokalen Wanderwege (SL) sind mit weniger als 10 Kilometern am kürzesten. Ihre Farbe ist grün und sie empfehlen sich (aufgrund ihres geringen Schwierigkeitsgrads) für Wanderungen mit Kindern oder weniger trainierten Teilnehmern. Es gibt auch Markierungen für Routen in Naturschutzgebieten und staatliche Markierungen: Die Naturwege (8000 Kilometer Hohlwege, Viehwege, Fußwege…) und die Grünen Wege (ehemalige Eisenbahnstrecken, die als Wege hergerichtet wurden). Beachten Sie, dass es nicht homologierte Wege gibt, die mit Zeichen privater und lokaler Organisationen markiert sind. Bei nicht gekennzeichneten Wegen sollten Sie sich im Voraus über deren Merkmale informieren.

Die besten Jahreszeiten

Obwohl Sie in Spanien je nach Gebiet ganzjährig wandern können, sind die besten Zeiten der Frühling und Herbst, um im Winter in den Berggebieten Schnee und im Sommer die möglicherweise hohen Temperaturen zu vermeiden.

Gebiete

Es gibt besonders auf das Wandern ausgerichtete Gebiete wie die Insel La Palma, die Sierra de Tramuntana (auf Mallorca) und die Pyrenäen. Es gibt auch beliebte Einzeltouren. Einige Beispiele sind: Cares-Route (eine natürliche Schlucht mitten in den Picos de Europa). Senda del Oso (Bärenweg, in Asturien, wo man sogar Bären sehen kann). Las Médulas (Berge in León, die ehemals eine römische Goldmine waren). Schluchten des Duratón (in Segovia bildet der Fluss Duratón eine tiefe Schlucht). Kloster Monasterio de Piedra (eine Landschaft mit Wasserfällen in einer ungewöhnlichen Umgebung in Aragón). La Garrotxa (eine Vulkangegend in Katalonien). Maestrazgo (ein Gebiet in Teruel, wo Spuren von Dinosauriern zu finden sind). Camí de Cavalls (alter Pferdepfad, der an der Küste von Menorca entlang führt). Carros de Foc (verbindet mehrere Schutzhütten im Nationalpark Aigües Tortes i Estany de Sant Maurici)…

Tipps

Alle Nationalparks haben Besucherzentren, wo man sich über die Merkmale der Touren informieren kann. Wenn Sie Beratung benötigen, sollten Sie sich an einen Club, Verein oder professionellen Führer wenden. Wenn Sie vorhaben, auf einem Fernwanderweg zu wandern, sollten Sie sich vorher in einem Fremdenverkehrsbüro oder Besucherzentrum über den Schwierigkeitsgrad und die vorhandenen Schutzhütten informieren. Wenn Sie vorhaben, auf Ihrer Wanderung zu zelten, sollten Sie bedenken, dass es einige Einschränkungen zu beachten gibt. Kümmern Sie sich im Voraus um die notwendigen Genehmigungen. Für das Wandern in Spanien ist es nicht notwendig, einem Verband anzugehören. Wenn Sie jedoch an einem Wettbewerb wie beispielsweise einem Bergrennen teilnehmen möchten, müssen Sie in Ihrem Land einem Verband angehören und nachweisen, dass Sie eine Haftpflicht- und Unfallversicherung mit Deckung auf spanischem Gebiet besitzen. Es ist immer sinnvoll, eine Versicherung abzuschließen, die alle Vorfälle in dem Milieu abdeckt, in dem Sie wandern. Lassen Sie sich beraten und wählen Sie die Versicherung entsprechend der realen Aktivitäten (Schwierigkeit etc.), die Sie vorhaben. Wir empfehlen Ihnen, einen Blick auf unsere praktischen Hinweise zur Gesundheitsversorgung und Sicherheit zu werfen.






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