Radfahrer auf einer Landstraße © Sergio Formoso. Fotolia.


Fahrradfahren und Urlaub sind in Spanien mehr als kompatibel. Egal, ob Sie nur mit dem Fahrrad von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten fahren oder Lust auf eine mehrstündige Fahrradtour haben, in Spanien finden Sie sowohl angepasste Routen als auch Anbieter für Radwanderungen und Fahrradverleihe.

Auf dieser Seite können Sie Erfahrungen und Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Fahrradtourismus buchen. Sie finden Informationen über Preise, Termine, Dauer, angebotene Sprachen und das Publikum, an das sie sich richten.



Warum Spanien

Das angenehme Klima Spaniens macht den Fahrradtourismus praktisch das ganze Jahr über möglich. In Spanien finden Sie Routen durch Naturräume und Touren für alle Stufen. Die eindrucksvollen Landschaften an den Wegen sind wirklich lohnend. Spanien ist das zweite Land mit den meisten Biosphärenreservaten (47) und verfügt über 15 Nationalparks sowie einige der schönsten und am besten ausgeschilderten Routen in Europa (darunter der Jakobsweg, wo Sie sogar kostenlose Herbergen finden). Viele Touren führen durch kulturell und kulinarisch besonders interessante Orte. Spanien hat sowohl an der Küste als auch im Landesinneren viele reizvolle, ruhige Dörfer zu bieten, wo man Radfahren kann. Wenn Sie auf der Suche nach einer Unterkunft sind, können Sie zwischen Hotels, ländlichen Unterkünften, Campingplätzen, Herbergen usw. wählen. Es gibt auch sogenannte „Bike-Hotels“, die besonders häufig auf der Insel Mallorca, den Kanarischen Inseln und im Bereich der Pyrenäen anzutreffen sind. Sie bieten diverse Leistungen wie Videoüberwachung für Fahrräder, Waschplatz, spezielle Menüs für Sportler und Fahrradverleih.

Die besten Jahreszeiten

Obwohl der Fahrradtourismus ganzjährig möglich ist, sollten Sie daran denken, dass die Sommertemperaturen in bestimmten Gebieten sehr hoch sein können (teilweise mehr als 35 °C). Viele Radfahrer bevorzugen das Reisen in der Nebensaison (außerhalb der Monate Juli und August), wenn die Wege weniger überfüllt sind.

Einige Streckentypen

   

Grüne Wege:Mehr als 2000 Kilometer ehemaliger Eisenbahnstrecken, die für Radfahrer hergerichtet wurden. Es gibt mehr als 100 verfügbare Strecken mit sehr unterschiedlichen Entfernungen (von einem bis 100 Kilometer). Besuchen Sie die offizielle Website. Naturwege: In ganz Spanien gibt es mehr als 8000 Kilometer dieser Wege. Es sind viele alte Eisenbahnstrecken, Hohlwege, Viehpfade und Fußwege darunter. Auf der offiziellen Website finden Sie GPS-Downloads mehrerer Strecken. Eurovelo-Strecken. Viele Abschnitte der spanischen Mittelmeergegend sind perfekt für den Radsport ausgestattet. Das ist teilweise der Route EuroVelo 8 zu verdanken, die von Tarifa bis Athen führt. Daneben gibt es auch andere Arten von Pfaden, kleinen Landstraßen usw. Wenn Sie eine mehrtägige Reise machen möchten, sind auch Radtouren mit Packtaschen sehr in Mode. Wenn Sie ein Hybrid-Fahrrad verwenden, können Sie Ihr Gepäck problemlos mitführen.

Gebiete

Es gibt unter den Fahrradwegen auch wirklich berühmte Routen. Einige Beispiele sind: Der Jakobsweg: Diverse Strecken enden an der Kathedrale von Santiago de Compostela (Galicien), darunter der Französische Weg, der Ursprüngliche Jakobsweg und die Silberstraße. Werfen Sie einen Blick auf unsere Reportage „Der Jakobsweg mit dem Fahrrad“. Der Weg des Cid: Auf den Spuren von El Cid Campeador durch Kastilien-León, Kastilien-La Mancha, Aragón und Valencia. Kanal von Kastilien: Eine Route entlang der alten Wasserstraße durch Kastilien-León, die zu den schönsten der Region zählt.

Tipps

In Spanien dürfen Radfahrer in der Regel nicht auf Autobahnen und Schnellstraßen fahren. Ab einem Alter von 14 Jahren darf jedoch der Seitenstreifen der Schnellstraßen befahren werden, wenn dies nicht durch ein Verkehrszeichen ausdrücklich untersagt ist. Den Vorschriften entsprechend muss nachts und in Tunneln reflektierende Kleidung getragen werden und Vorder- und Rücklichter müssen 50 Meter weit sichtbar sein. Wenn Sie in Spanien Radfahren möchten (und vor allem, wenn Sie längere oder schwierigere Touren vorhaben), können Sie vor der Anreise in Ihrem Land einem Verband beitreten und den im Verbandsbeitrag enthaltenen Versicherungsschutz auf Spanien ausweiten oder gegebenenfalls eine Reiseversicherung abschließen, die eine Kranken- und eine Haftpflichtversicherung umfasst. Wenn Sie mit dem Flugzeug nach Spanien kommen und Ihr Fahrrad mitbringen wollen, muss dieses ordnungsgemäß verpackt sein. Einige Fluggesellschaften berechnen für Fahrräder einen Aufpreis. Dasselbe gilt für die Langstrecken-Busunternehmen. Berücksichtigen Sie dies vor dem Kauf des Tickets. Wenn Sie mit der Bahn reisen, akzeptiert das nationale Netz der spanischen Eisenbahnen (RENFE) Fahrräder, die die angegebenen Handgepäckmaße überschreiten, in AVE-, Langstrecken- und Avant-Zügen auf nationalen Strecken unter folgenden Bedingungen: Das Fahrrad muss gefaltet oder zerlegt in einer Hülle verstaut sein und darf die maximalen Abmessungen von 120 x 90 x 40 cm (Länge-Höhe-Breite) nicht überschreiten. Die Pedale müssen entfernt und der Lenker um 90° gedreht sein. Mehr Information über Fahrradtourismus erhalten Sie bei den Fremdenverkehrsbüros der jeweiligen Gegend oder bei den entsprechenden Radsport-Verbänden. Besuchen Sie auch die Website des Königlichen Radsportverbands. Wir empfehlen Ihnen die Lektüre unserer praktischen Hinweise zur Gesundheitsversorgung und Sicherheit. Da sich die Empfehlungen und Vorschriften ändern können, sollten Sie sich vor der Abreise immer mit den genauen Bedingungen vertraut machen.







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