Ein Taucher grüßt in die Kamera © Richard Carey. Fotolia.


In Spanien können Sie alle Arten von Sporttauchen finden: Tauchen unter dem Eis, bei Nacht, in Schiffswracks, in Höhlen, Schnorcheln an der Wasseroberfläche usw. Es gibt viele Möglichkeiten, und die Unterwasserwelt ist so spektakulär, dass jeder Tauchfan die spanischen Gewässer aufsuchen sollte. Es gibt Optionen für Anfänger und für erfahrene Taucher.

Auf dieser Seite können Sie Erfahrungen und Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Tauchen buchen. Sie finden Informationen über Preise, Termine, Dauer, angebotene Sprachen und das Publikum, an das sie sich richten.



Warum Spanien

Im Süden Europas gelegen, ist Spanien praktisch von Wasser umgeben: Das Mittelmeer (mit wärmeren Gewässern), die Biskaya und der Atlantik (mit kälteren Gewässern) umspülen die Küsten des Landes mit gleichbleibend sauberem Wasser. Das Klima ist sehr angenehm und ermöglicht Tauchgänge das ganze Jahr über. In Spanien gibt es mehr als 20Meeresreservate. Zahlreiche Tauchschulen bieten Kurse der verschiedensten Schwierigkeitsgrade und Richtungen an und kümmern sich um die Berechtigungsscheine und den Bootstransfer zum Tauchrevier. Tauchclubs organisieren Aktivitäten wie Seminare zur Unterwasser-Archäologie, Unterwasser-Fotografie und ähnlichen Themen. Sie können auch andere Wassersportarten ausüben oder auf Walbeobachtung gehen. Wir empfehlen Ihnen den Besuch unserer Rubrik über Wassersportstationen in Spanien.

Wie funktioniert das Sporttauchen in Spanien?

Wenn Sie Ihren Spanienurlaub nutzen möchten, um dort zu tauchen, wollen Sie sicher gern Näheres darüber erfahren: Sie müssen einen Tauchschein über die notwendige Ausbildung zum sicheren Tauchen besitzen. In Spanien gibt es abgesehen von den offiziellen Verbänden viele Anbieter, die diese Bescheinigung ausstellen: ACUC, CMAS, IAC, IDA, IDEA, PADI, SSI usw., die Ihnen auch bei der Planung Ihres Tauchurlaubs behilflich sind. Für das Sporttauchen ist es nicht notwendig, einem Verband anzugehören, aber es ist obligatorisch, versichert zu sein. Die Versicherung ist über die Tauchzentren und Schulungsorganisationen erhältlich. Das heißt, dass der von Ihnen gebuchte Kurs den Versicherungsschutz umfassen muss. Es muss ein maximal zwei Jahre altes fachärztliches Attest vorgelegt werden, das Ihre Taucheignung bestätigt. In jedem Fall geben Ihnen die jeweiligen Tauchzentren entlang der Küste die benötigten Informationen, kümmern sich um die Formalitäten und verleihen die notwendige Ausrüstung. Sie werden dort von qualifizierten Trainern betreut.

Und wenn Sie bereits über einen Tauchschein verfügen?

Wenn Sie bereits einen international anerkannten Tauchschein haben, können Sie diesen zum Tauchen in Spanien benutzen. Es wird empfohlen, den Tauchschein, das Logbuch, das ärztliche Attest und die Tauchversicherung mitzuführen. Denken Sie an folgende Aspekte der spanischen Gesetzgebung in Bezug auf das Tauchen: Die maximale Tauchtiefe beträgt in Spanien 40 Meter. Das Mindestalter für Tauchen variiert in Spanien je nach Region. Von staatlicher Seite aus ist es jedoch auf 16 Jahre festgesetzt.

Die besten Jahreszeiten

Obwohl es möglich, das ganze Jahr über zu tauchen, finden die meisten Kurse von März bis November statt.

Gebiete

Alle spanischen Regionen haben aus dem einen oder anderen Grund ihren Reiz, was das Tauchen angeht (Sichtweite im Wasser, angenehme Temperaturen...). Um Ihnen bei der Auswahl zu helfen, finden Sie im Folgenden eine Beschreibung der 10 staatlichen Meeresreservate, die ideal für die Ausübung des Tauchsports geeignet sind: Cabo de Gata-Níjar. In Almería (Andalusien). Dort sind die südlichsten Neptungraswiesen, Korallen und sehenswerte bunte Fische anzutreffen. Es gibt Bootstouren, die Sie zu Buchten wie Cala Chica oder San Pedro bringen. Insel Alborán. Ebenfalls Almería. Wussten Sie, dass sie ihren Namen wahrscheinlich dem Piraten Al-Borani aus Almeria verdankt? Die Legende besagt, dass er Zuflucht auf der Insel suchte und dort seine Schätze versteckte. Cabo de Palos – Islas Hormigas. Wir sind immer noch am Mittelmeer, aber jetzt in Murcia. Abgesehen von Neptungraswiesen und Unterwasserbergen finden Sie hier riesige Zackenbarsche und Europäische Barrakudas, gelegentlich aber auch Mondfische und Adlerrochen. Und für echte Abenteurer liegen vor der Küste versunkene Schiffe wie das legendäre Passagierschiff Sirio. Ostküste von Mallorca – Cala Ratjada. Weiter geht es auf die Insel Mallorca, die mit unter Wasser liegenden Höhlen und Neptungraswiesen lockt. Hervorzuheben sind die dortigen Zackenbarsche und roten Langusten. Zu den bekanntesten Tauchgängen zählen der sogenannte „Käse“, die Kathedrale, La Mula usw. Columbretes-Inseln. Ebenfalls im Mittelmeer liegen in Castellón diese vier Inselgruppen vulkanischen Ursprungs. Sie sind von Unterwassersteilwänden umgeben und weisen Arten wie die rote Koralle auf. Informieren Sie sich über die Schiffe, die die Inseln von Castellón und Valencia aus anfahren. Einmal dort, gibt es Unternehmen, die Tauchaktivitäten organisieren und unter den Sternen ein Abendessen auf einem Boot anbieten. Insel Tabarca. Sie liegt in der Provinz Alicante. Der Meeresboden ist mit Posidonia oceanica bewachsen. Von Alicante, Santa Pola oder Benidorm aus ist die Insel mit dem Schiff zu erreichen. Zu sehen gibt es dort Riffe mit großen Zackenbarschen, Barrakuda-Schwärme und sogar versunkene Schiffe. Masía Blanca. Etwa 50 Kilometer nördlich der Stadt Tarragona. Die Neptungraswiesen bieten zahlreichen Fischarten Zuflucht: Kraken, Tintenfischen, Zackenbarschen, Brassen, Wolfsbarschen… Insel La Graciosa. Nördlich der Kanareninsel Lanzarote bilden La Graciosa und die Inselchen des Chinijo-Archipels dieses Meeresreservat. Die Farben des Meeresbodens sind dank der roten und gelben Schwämme und Gorgonien spektakulär. Sie finden dort auch Kugelfische, Trompetenfische und Drückerfische. Die Wassertemperatur sinkt auch im Winter nie unter 18 °C. La Palma. Eine weitere Insel der Kanaren, wo Tiefen von bis zu 1000 Metern erreicht werden. Hier gibt es Meeresböden mit tropischen Anemonen. Besondere Highlights sind der Tümmler und die unechte Karettschildkröte. Können Sie sich vorstellen, in einer Höhle dem Lavastrom folgend in die Tiefe vorzudringen? Das ist hier möglich, denn die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. La Restinga – Mar de las Calmas. Auf der Kanareninsel El Hierro. In ihren Gewässern sind Tiefseearten wie der Walhai und der Teufelsrochen anzutreffen. Darüber hinaus können Meeresschildkröten und Delfine beobachtet werden. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 18 und 25 ºC. Für Fotografie-Fans findet alljährlich das Open Fotosub Isla de El Hierro statt.   Weitere Gebiete. Abgesehen von den staatlichen Meeresschutzgebieten gibt es in Spanien andere Reservate und Gegenden, die bei Tauchern beliebt sind. In Katalonien gehören dazu Los Ullastres, die Formigues-Inseln, Cap de Creus, Ses Negres und vor allem die Medas-Inseln, eine Inselgruppe, die jahrhundertelang von Piraten als Versteck genutzt wurde. Dort können Sie neben große Zackenbarschen tauchen oder den Korridor Cova de la Vaca durchqueren. In Galicien können Sie im Nationalpark Islas Atlánticas tauchen, der die berühmten Cíes-Inseln umfasst. Möchten Sie große Kraken und Steinbutte sehen? Alle Kanarischen Inseln und die Balearen sind perfekt zum Tauchen. Haben Sie beispielsweise von den Meeresschildkröten gehört, die vom Golf von Mexiko aus mehrere tausend Kilometer bis nach Formentera schwimmen? Die Liste erstreckt sich auf nahezu die gesamten Küste Spaniens: Warum versuchen Sie nicht, in den Gewässern des Baskenland, Asturiens, Kantabriens oder des restlichen Andalusiens zu tauchen?

Tipps

Die Meeresschutzgebiete (und andere Bereiche) haben Zugangsbeschränkungen für Unterwasseraktivitäten und erfordern häufig die Einholung einer vorherigen Genehmigung. Detailliertere Informationen erhalten Sie auf den Websites der Meeresschutzgebiete des spanischen Staates und der Website des Iberoamerikanischen Meeresschutzgebiet-Netzwerks . Tauchen Sie nicht, wenn Sie innerhalb der nächsten 24 Stunden fliegen müssen (Risiko einer Dekompressionskrankheit). Obwohl Sie Druckluftflaschen nach Spanien einführen können, ist dies weder empfehlenswert (aufgrund der Schwierigkeit des Transports) noch notwendig, da diese bei den Tauchzentren gemietet werden können. Denken Sie daran, dass die erforderliche Tauchausrüstung vom besuchten Gebiet und von der Jahreszeit abhängt. Die Wassertemperatur kann zwischen ca. 10 und 26 ºC variieren. Bei Fragen oder zur Beratung bezüglich der Zentren, bei denen Sie einen Kurs buchen können, empfehlen wir Ihnen, sich mit der Spanischen Föderation für Unterwasseraktivitäten (FEDAS) oder der Spanischen Tauchsport-Vereinigung (A.B.R.E.) in Verbindung zu setzen. Schauen Sie sich auch unsere Rubrik über Praktische Hinweise zur Gesundheitsversorgung und Sicherheit an, um mehr über die Gesundheitsversorgung in Spanien zu erfahren. Da sich die Empfehlungen und Vorschriften ändern können, sollten Sie sich vor der Abreise immer mit den genauen Bedingungen vertraut machen.






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