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Tarragona

Lage

Autonome Region:
Katalonien

Provinz / Insel:
Tarragona

Tarragona

Die von den Römern Tarraco genannte Stadt liegt mitten an der Mittelmeerküste Costa Daurada und bietet zwischen ausgedehnten Stränden ein bedeutendes architektonisches Erbe. Das zum Weltkulturerbe erklärte archäologische Ensemble ist eine der Sehenswürdigkeiten dieser katalanischen Stadt. Von hier aus kann man unzählige Ausflüge machen, etwa zu einem der besterhaltenen Zisterzienserklöster, das ebenfalls zum Weltkulturerbe erklärt wurde: das Kloster Poblet. Zu diesem kulturellen Angebot kommt der Küstenstreifen des Mittelmeers hinzu: Fischerdörfer, leckerer Fisch und Meeresfrüchte sowie unbegrenzte Wassersportmöglichkeiten.

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Tarragona war während des Römischen Reichs Hauptstadt der Provinz Hispania Citerior. Aus dieser Zeit sind noch zahlreiche Bauten erhalten. Die Mauern, die die Altstadt umgeben, wurden im 3. Jahrhundert v. Chr. errichtet; jedoch wurden sie im Mittelalter restauriert. Am Meer erheben sich die Stufen des römischen Amphitheaters, das seinerzeit (2. Jahrhundert) eine Kapazität von über 12.000 Personen hatte. Hier wurden Kämpfe zwischen Gladiatoren und wilden Tieren ausgetragen. Das antike Tarraco verfügte auch über Theater und Circus. Das außerhalb der Stadtmauer gelegene Theater (heute befindet es sich am Paseo Arqueológico) nutzte den Höhenunterschied des Geländes für die Sitzstufen. In der Nähe der Plaça de la Font ist das Gewölbe erhalten, das die Cavea (ansteigende Ränge) des Circus trug. Hier wurden Wagenrennen ausgetragen. Das mittelalterliche Tarragona Die historische Altstadt liegt zwischen Mittelmeer und den antiken Stadtmauern. In dieser Gegend befindet sich die Kathedrale Santa María. Sie steht an der Stelle an der sich einst der römische Jupitertempel und später eine maurische Moschee befanden. Romanische Portale, gotisches Kreuzbogengewölbe und Kreuzgänge romanischen Ursprungs belegen den Übergang von einem Baustil zum anderen. Die Arkaden der Straße Calle Mercería stammen ebenso aus dem Mittelalter, auch wenn die Calle de Çavallers als die wichtigste Straße des mittelalterlichen Tarragona gilt. In diesem zentralen Bereich der Stadt sind die Häuser Casa del Degà, Casa dels Concilis, Casa de la Ciutat usw. besonders erwähnenswert. Auf der anderen Seite der Straße Rambla Vella befindet sich der rationalistisch angelegte Stadtteil Tarragonas mit seiner Rambla Nova, die bis zum Paseo de las Palmeras und dem Mittelmeer-Balkon führt. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf das Meer und den Strand Playa de El Miracle. Zu den sehenswerten Jugendstil-Gebäuden Tarragonas zählen der Turm und die Empore der Casa Ripoll, die Eisenkonstruktion des Markts Mercado Central oder die Kapelle des Colegio Jesús i María, an deren Bau auch Antonio Gaudí, der wichtigste Vertreter des spanischen Jugendstils, beteiligt war. In der Stadt Tarragona befindet sich auch eine der größten frühchristlichen Grabstätten des Abendlands. Die Verzierungen der Holzsärge, Steinplatten, Sarkophage und Mausoleen bringen uns die Kunst der ersten Christen näher. Auch darf man nicht vergessen, dass die Hauptstadt der Costa Daurada einen der wichtigsten Häfen des “Mare Nostrum” besitzt. Eine gute Gelegenheit, den typischen Fisch und die Meeresfrüchte der Region zu probieren, ist das Fischerviertel El Serrallo. Langostinos (Langusten) aus San Carlos de la Rápita, Krustentiere aus Cambrils oder Angulas (Jungaale) vom Ebro-Delta sind ein paar der Küstenprodukte, die der Speisezettel Tarragonas bietet. Das Gemüse aus dem Landesinneren wird von der Sauce Salsa Romesco (aus getrockneten roten Paprikas, Tomaten und Mandeln) begleitet, die Eintopfgerichte dagegen kombinieren die verschiedenen Zutaten der Gegend. Pataco (Eintopf aus Schnecken, Kartoffeln, Tunfisch, Mandeln, Knoblauch und Petersilie), Albóndigas de Bacalao (Stockfischfrikadellen) oder Arroz negro con Sepia (mit Tinte schwarz gefärbter Reis mit Tintenfisch) sind nur ein paar Möglichkeiten. Hauptzutaten der Desserts sind Mandeln und Zitronen. Die ausgedehnten Weinfelder der Provinz sind Ursprung fünf interessanter D.O. (Herkunftsbezeichnungen): Tarragona, Conca de Barberá, Penedés, Priorato sowie Terra Alta. Routen durch die Provinz Die Lage Tarragonas inmitten der Costa Daurada lädt zu Ausflügen an diesem Küstenstreifen mit seinem ruhigen und flachen Wasser ein - ideal um mit Kindern die exzellenten Strände aus goldgelbem Sand zu genießen. Ortschaften wie Calafell, Torredembarra oder Altafulla bieten sowohl historische Bauten als auch ein großes Freizeitangebot am Mittelmeerufer. In Salou befindet sich der Freizeitpark Port Aventura, Cambrils hat eine berühmte Gastronomietradition und der Naturpark Ebro-Delta ist ein schönes Naturschutzgebiet. Auch kann man die iberische Siedlung Moleta del Remei besuchen, die zum Historischen Ensemble erklärt wurde und in der Gemeinde Les Cases d’Alcanar liegt. Zum kulturellen Angebot kommt die Möglichkeit, einer Vielzahl von umweltfreundlichen Sportarten sowie Wassersportarten nachzugehen. Im Landesinneren der Provinz liegt Reus mit dem bedeutenden Jugendstil-Ensemble der Häuser an der Plaza de Prim sowie der Casa Navàs. Ein weiteres Ausflugsziel ist Tortosa, das wegen seiner Bauten aus Mittelalter, Renaissance, Barock und Jugendstil zum Historischen Ensemble erklärt wurde. Sein Parador-Hotel befindet sich in der denkmalgeschützten Burg Zuda (oder Suda) und ist eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit im fruchtbaren Ebro-Tal. Die Route der Zisterzienserklöster führt in der Provinz Tarragona zu den Klöstern Santes Creus und Poblet; letzteres wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Weiter führt die Route in die Provinz Lleida zum Kloster Vallbona de les Monges. Die Costa Daurada bietet ihren Gästen auch die Möglichkeit, die Kenntnisse im Prozess der Wein- und Cavaherstellung zu erweitern. In El Pinell de Brai, Falset, Gandesa, L’Espluga de Francolí und Sarral kann man Jugendstil-Bodegas besichtigen, von denen einige von César Martinell erbaut wurden. Eine gute Art, die Integration der Kunst in den Alltag zu erleben.

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