Das Benediktinerkloster von Ripoll wurde von Graf Wilfried dem Haarigen im 9. Jahrhundert gegründet. Schon bald wurde es zu einem der bedeutendsten kulturellen Mittelpunkte des Hochmittelalters, weshalb mehrere Erweiterungen notwendig waren, die in etwa den uns heute bekannten Komplex hervorbrachten. Der bauliche Höhepunkt des Klosters ist das romanische Portal aus dem 12. Jahrhundert. Es ist in sieben horizontale Bänder gegliedert, die biblische, historische und allegorische Szenen darstellen. Von den ehemals von Langhäusern bestehen heute noch drei. Im Querhaus und in den Wänden des Mittelschiffs befinden sich die Grablegen einiger Grafen von Besalú und Barcelona, darunter auch das Grab des Gründers Wilfried des Haarigen. Der Kreuzgang der Kirche ist zweigeschossig. Er wurde im 12. Jahrhundert begonnen und nach einem langen Baustopp erst gegen Ende des 14. Jahrhunderts vollendet. Die obere Galerie wurde im 16. Jahrhundert abgeschlossen.
Zur Anreise
Bauweise: Kloster
Herkunft: 9. Jahrhundert
Kunstepoche: Romanisch
Historischer Zeitraum: 9. Jahrhundert - 16. Jahrhundert
Umgebung: Neben dem Kloster ist in der Pfarrkirche Sant Pere das Volkskunde- und Folkloremuseum von Ripoll untergebracht, das Objekte zeigt, die mit den Traditionen und Bräuchen des Bezirks in Zusammenhang stehen.
Lokalisierung
Plaza de l'Abat Oliba s/n
17500 Ripoll (Girona)
Tel.:+34 972704203
Nützliche Information
von Montag a Sonntag
von 10:00 a 13:00
von 15:00 a 19:00
Preise
Allgemein: 3€
Ermäßigter Eintritt: 2€
Ganz in der Nähe
Fremdenverkehrsbüros
Wo ist es?
Reisevorschläge
Reiseplaner
Alle Rechte vorbehalten. Turespaña © 2012
Leitung des Portals: Sociedad Estatal para la Gestión de la Innovación y las Tecnologías Turísticas, S.A. (SEGITTUR)














































